GFK Verarbeitung
GFK ist ein Werkstoff, der zur Gruppe der Faser-Verbund-Kunststoffe (FVK) zählt. Er besteht aus den zwei Hauptkomponenten Glasfaser und Kunststoff, woraus sich die Bezeichnung GFK (Glas-Faser-Kunststoff) ergibt. Beide Komponenten, die Glasfaser und die Harzmischung werden miteinander verarbeitet, so dass sich ein harter und flexibler Werkstoff ergibt.
Bei der GFK Verarbeitung sollte man sich an Richtlinien halten und die bei der Kunststoffverarbeitung vorliegenden Gefahrenhinweise beachten. Da Glasfasergewebe aus kleinsten Glasfasern besteht, sind beim Verarbeiten Vorsichtsmaßnahmen zu beachten. Gerade beim Schneiden lösen sich mikroskopisch kleine Glasfaserteile, die sich in der Luft verstreuen und beim Einatmen in der Lunge ablagern. Bei der Kunststoffverarbeitung können die Schnittkanten des GFK zu Mikroverletzungen der Haut führen. Vorsichtsmaßnahmen bei der GFK Verarbeitung sind auch bei der Nutzung der Harze zu beachten, da diese giftig sind.
Unter Beachtung der notwendigen Schutzmaßnahmen ist GFK vielfältig nutzbar. Je nach Vorhaben kann sich selbst der Laie verschiedenste Formen bauen. Um die gewünschte Endform zu erhalten, baut man sich bei einmaliger Nutzung eine feste Form, über die die GFK Verarbeitung erfolgt, oder eine Negativform, die mehrfach für die Kunststoffverarbeitung verwendet werden kann.
Die Kunstfaser und das Harz sind dabei mit Austrocknungszeiten in mehreren Schichten übereinander aufzutragen, so dass hier eine flexible Steifigkeit des Materials zustande kommt. Auch Reparaturarbeiten, z.B. bei Stoßstangen am Auto, kann man mit der GFK Verarbeitung optimal selbst durchführen.




