Wer für seine Produkte eine hohe Zug-, Druck-, Schlag-, oder Biegefestigkeit braucht, der sollte als Grundstoff glasfaserverstärkte Kunststoffe verwenden. Gleichzeitig ist ein glasfaserverstärkter Kunststoff ein elektrischer Isolator und hat eine hohe chemische Standfestigkeit, was in der chemischen Industrie große Vorteile bringt.
Glasfaserverstärkte Kunststoffe sind jedoch weicher als herkömmliche Kunststoffe. Verwendung findet der glasfaserverstärkte Kunststoff vor allem bei der Herstellung von Segelflugzeugen und Booten, aber auch Verkleidungen in Autos sind aus glasfaserverstärktem Kunststoff.
In der chemischen Industrie werden glasfaserverstärkte Kunststoffe ebenso eingesetzt, wie in der Anlagentechnik und im Rohrleitungsbau.
Ein glasfaserverstärkter Kunststoff wird durch Thermoplaste und Glasfasern hergestellt. Den Thermoplasten wie zum Beispiel Polystrole oder Polyamide werden Glasfasern beigemischt und daraus werden vorwiegend Platten, Rohre und Profile erzeugt.
Im Jahr 1935 wurde in Amerika erstmals ein glasfaserverstärkter Kunststoff verwendet, der erste Flugzeugtyp war die Fs 24 Phönix, im Jahr 1957.
Im herkömmlichen Sprachgebrauch wird der glasfaserverstärkte Kunststoff auch Fiberglas genannt.
Im Internet findet man sehr viele Hersteller und Händler dieses hochwertigen Produktes. Ein glasfaserverstärkter Kunststoff ist für Industrie und Bau, für Lkw-Aufbauten und auch für Wohnmobile und Campingwägen nicht mehr wegzudenken.